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Fahrradroute planen: So geht’s richtig!

Navigationsgerät KartenmaterialDie nächste Fahrradtour steht an, und sie sind es, der die Fahrradroute planen muss? Dies kann gerade beim ersten mal allerdings nicht ganz einfach sein, wenn man nicht die passenden Tools und Tricks kennt, die man zum Fahrradroute planen braucht.

Natürlich kann man sich auch einfach die gute alte Landkarte aus der Schublade kramen, allerdings gibt es heutzutage weitaus bessere Möglichkeiten, wie man eine Fahrradroute planen kann. Wir wollen ihnen im Folgenden ein paar davon vorstellen.

Fahrradroute online planen: GPSies.com 

Die Internetseite GPSies.com bietet umfangreiche Möglichkeiten, eine Fahrradtour zu planen oder sich inspirieren zu lassen. Neben einem Tool, um individuelle Routen zu planen, hat man auch die Möglichkeit, auf die Routen anderer Leute zuzugreifen und diese auch zu verwenden oder abzuändern.

Gerade wenn man in Gegenden unterwegs ist, in denen man sich nicht sonderlich gut auskennt, ist es sehr zu empfehlen, erstmal zu schauen, welche Routen andere Leute denn schon gefahren sind. Entweder nutzt man die Routen einfach nur um sich zu orientieren und dann seine eigenen Route zu erstellen. Oder man übernimmt gleich große Teile einer bereits vorhandenen Route.

Wenn man dagegen schon weiß, wo man ungefähr her fahren möchte, dann kommt das Planungs-Tool der Seite zum Einsatz. Mit diesem Tool kann man anhand von qualitativ hochwertigen Karten seine ganz eigenen Fahrradroute planen und nachher speichern.

Fahrradroute planenDazu wählt man zuerst einmal das passende Fortbewegungsmittel aus. Man hat dabei die Wahl zwischen Fahrrad, Mountainbike, Rennrad, Auto, Motorrad oder auch zu Fuß. Das Programm benötigt diese Information, um zu entscheiden, welche Wege in Frage kommen. Denn als Rennradfahrer wollen sie höchstwahrscheinlich nicht durch den Wald geleitet werden. Sind sie dagegen mit dem Mountainbike unterwegs, wäre es unsinnig lediglich asphaltierte Straßen zu benutzen.

Haben sie das Fortbewegungsmittel ausgewählt, so kann die Routenplanung auch schon losgehen. Sie können einfach mit der linken Maustaste in die Karte klicken und GPSies verbindet die Punkte automatisch zu einer passenden Route. Damit können sie Station für Station abklappern, die sie gerne besuchen würden und bekommen am Ende die fertige Route ausgespuckt.

Tipp: Nutzen sie den Vollbildmodus, wenn sie die Fahrradroute planen. Dadurch ist der Umgang mit dem Tool einfacher und sie sehen mehr Orte auf der Karte.

Die konkrete Vorgehensweise, um eine Route zu planen, sehen sie hier in dem Video:

Google Maps

Google Maps für fahrrad TourNeben GPsies.com bietet auch Google eine eigenen Routingfunktion an, welche seit einiger Zeit auch den Reiter “Fahrrad” enthält. Bei Google Maps funktioniert die Planung allerdings ein wenig anders, da man sich die Route nicht Punkt für Punkt selber zusammen bastelt. In der Regel gibt man erstmal einen Start- und einen Zielort ein und lässt sich dann die Route von Google erstmal komplett durchplanen.

Ist die Route einmal erstellt, hat man allerdings noch die Möglichkeit, sich beliebige Punkte auf der Karte zu nehmen und diese nach Belieben zu verschieben. Wenn man also zum Beispiel eine Straße sieht, die man nicht befahren möchte, klickt man die Route einfach mit der Maustaste an und verschiebt sie in die gewünschte Position.

Gerade bei längeren Touren ist Google Maps sehr zu empfehlen, da man die Route nicht Punkt für Punkt selber aufbauen muss. Stattdessen lässt man sich erstmal die Basisstrecke von Google berechen und nimmt dann im Anschluss ggf. Änderungen vor.

Wie sie die Route dann ganz einfach abspeichern und auf ihr Smartphone übertragen können, erfahren sie in diesem Video. ( Planen der Route bis 7:00min; Speichern und Übertragen der Route ab 7:00min )

 

Komoot

Fahrradtour richtig planenEin ähnliches Tool wie Google Maps ist Komoot. Auch hiermit lassen sich Routen sowohl für Fahrradfahrer als auch für Wanderer ganz einfach planen. Ein wesentlicher Vorteil von Komoot ist, dass man für eine geplante Route sofort das Höhenprofil sehen kann.

Dies bringt den Vorteil, dass man Höhenmeter gegebenenfalls umfahren kann, wenn man diese nicht in der Route haben möchte. Denn man bekommt nicht nur die absoluten Höhenmeter angezeigt, sondern hat auch noch ein Profil zur Verfügung, in dem man sieht, an welcher Stelle sich die Höhenmeter befinden. Durch ein bisschen ausprobieren kann man so gegebenenfalls eine Alternativ-Route finden, die um die Erhöhung herum führt.

Komoot ist ein sehr hochwertiges Tool zur Erstellung von Routen und viele Leute schwören auf diese App. Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Funktionen, will man allerdings erstmal nur eine Route planen, so kann man dies kostenlos im Internet tun.

Ist die Route einmal erstellt, kann diese ganz einfach abgespeichert und auf das Smartphone oder auch das GPS-Gerät importiert werden. Hier liegt auch ein großer Vorteil der Komoot App zu Google Maps, da man bei Maps nicht ohne weiteres die gespeicherte Route auf ein GPS-Gerät spielen kann.

Natürlich ist dies möglich, allerdings muss die Route dafür ins passende Format gebracht werden.

Alle wichtigen Infos zu Komoot finden sie nochmal in diesem Video zusammengefasst:

 

Fahrradroute planen mit GPS-Gerät

Wer die Fahrradroute nicht unbedingt selber planen will, der kann heutzutage auch auf GPS-Geräte oder sogenannte Fahrrad Navis zurückgreifen. Viele dieser Fahrrad Navis bieten nämlich die Funktion der autonomen Streckenplanung. Man hat dann die Möglichkeit die gewünschte Länge oder auch Dauer der Route einzugeben und natürlich auch wieder, mit welchem Fortbewegungsmittel man unterwegs ist.

Diese Fortbewegungsmittel werden bei Fahrrad Navis oftmals “Profile” genannt, geben im Endeffekt aber auch nur an, welche Wege in Frage kommen und welche eher nicht. Wie gut diese Routen der Fahrrad Navis sind, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich.

Oftmals kommt es aber darauf an, dass man mit dem Gerät beim Fahrradroute planen ein wenig ausprobiert und Erfahrungswerte sammelt, welches Profil für welche Radtour am besten geeignet ist. Viele Fahrrad Navis machen nämlich nicht nur die Unterteilung in zu Fuß oder mit dem Fahrrad sondern haben noch viele andere Profile, die es sich lohnt auszutesten.

Die Routenplanung mit Hilfe eines GPS-Geräts ist besonders dann sinnvoll, wenn sie zum Beispiel nach der Arbeit einfach noch ein bisschen Radfahren möchten, ohne ein großartiges Ziel vor Augen zu haben. Hat man ein Fahrrad Navi zur Hand, muss man sich lediglich auf den Sattel schwingen und die gewünschte Dauer der Fahrradroute eingeben und schon kann es losgehen!

Allerdings kann man das GPS-Gerät auch sehr gut dafür verwenden, um die geplante Fahrradroute dann im Endeffekt nachzufahren und sich zu orientieren. Viele Leute greifen für diese Job auf ihr Smartphone zurück, allerdings hat dies zwei Nachteile:

 

Akku:Akkuverbrauch eines GPS

Einerseits entlädt sich der Akku des Smartphones durch die ständige Navigation sehr schnell. Natürlich kann man sich eine Konstruktion mit einer Power-Bank (mobiler Akku) überlegen, um das Handy während der Fahrt zu laden, wirklich praktisch ist dies allerdings nicht.

Robustheit:

Navi TestAndererseits sind Smartphones bei weitem nicht so robust, wie hochwertige GPS-Geräte und geben bei höherer Belastung gerne mal den Geist auf. Diese Schwächen gehen bei der Wasserdichtigkeit los und hören bei der Robustheit auf, welche sich oftmals in Form von “Spideman-Displays” zeigt.

 

Sollten sie sich also für ein Fahrrad Navi interessieren, empfehlen wir ihnen, sich einfach mal bei unserem Fahrrad Navi Test zu informieren, welche Funktionen ein Fahrrad Navi mitbringt und worauf man achten sollte.

Unsere Empfehlung, für Leute, die eine Fahrradroute planen wollen ist das Falk Ibex 32:

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Fahrradroute planen: Das Fazit

Fazit GPS für Fahrrad RouteWer also eine Fahrradroute planen möchte, der hat in der Regel mehrere Möglichkeiten. Zum einen können sie ihre Route manuell per Landkarte planen. Dies birgt allerdings den großen Nachteil, dass dies relativ umständlich ist und man nicht immer sofort weiß, ob es sich um einen Fahrradweg handelt oder nicht.

Viel besser ist eines der vielen kostenlosen Tools, welche einem mittlerweile zur Verfügung stehen um seine Fahrradroute zu planen. Dabei kann man die Wege sofort auf das Verkehrsmittel einschränken mit dem man gerade unterwegs ist. Dadurch hat man immer die passenden Wege zur Auswahl und muss sich nur noch Gedanken über die Frage machen, wo man lang fahren möchte.

Um die Route dann im Endeffekt zu fahren, ist ein Fahrrad Navi unserer Meinung nach am sinnvollsten. Vielleicht nicht für Leute, die nur selten mit dem Fahrrad unterwegs sind, aber vor allem für diejenigen, die oft draußen in der Natur unterwegs sind. Ein Smartphone kann in der Regel einfach nicht mit einem richtigen GPS-Gerät mithalten.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Outdoor-Sportler früher oder später dazu, sich ein Fahrrad Navi zuzulegen. Hier ein kleiner Vergleich von 3 Fahrrad Navis, welche wir genauer unter die Lupe genommen haben:

123
Garmin Edge Touring Fahrrad Navi Falk Ibex 32 Test Garmin Oregon 600 Test bezüglich des KArtenmaterials
Modell Garmin Edge Touring Fahrrad NavigationsgerätFahrradnavigationsgerät Falk IBEX 32 mit Premium Outdoor-KarteGarmin Oregon 600 GPS Gerät
Testergebnis

83.75%

"Ideal als Touren-Navi"

80%

"Gutes Fahrrad Navi mit übersichtlicher Software"

89%

"Sehr robust und langlebig"

Bewertung
Preis

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