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TomTom Start 62 Europe Traffic Navigationsgerät

(4 / 5 bei 41 Stimmen)
Produkt-Typ
Hersteller
TouchscreenResistiver Touchscreen
Gewicht280g
KartenmaterialEuropa ( 48 Länder )
Verkehrsfunk
Sprachsteuerung
Smartphone kompatibel?

Der Lieferumfang:

  • TomTom Start 62 Gerät
  • umkehrbare, integrierte Halterung
  • Autoladegerät mit TMC Empfänger ( Verkehrsfunk )
  • USB-Kabel für den Computer zum synchronisieren
  • Bedienungsanleitung

Gesamtbewertung

72.12%

"Gutes Allround-Gerät"

Akkulaufzeit
60%
Nur bis max. 1 Std.
Displayschärfe
65.2%
Akzeptabel
Kartenmaterial
85%
Sehr gut
Navigation
80%
Gut
Verarebeitung
70.4%
Viel Plastik, dennoch solide

Liebe Besucher, bitte beachten sie, dass es sich bei unseren Beschreibungen um Ergebnisse aus Recherche-Arbeiten handelt, wir die Produkte allerdings nicht physisch getestet haben. Wir vergleichen also technische Daten, Kundenmeinungen oder beziehen uns auf andere Testberichte, um ihnen so die größtmögliche Nutzererfahrung bieten zu können.

Dadurch haben wir einerseits die Möglichkeit, Langzeiterfahrungen zu berücksichtigen, und andererseits die vorgestellten Produkte immer aktuell zu halten. Sie erhalten dadurch also einen umfangreichen Überblick über die am Markt erhältlichen Produkte.

Die Funktionen des TomTom Start 62:

Auch wenn das Start 62 das Einsteigermodell von TomTom ist, so besitzt es doch einige Funktionen und kann vor allem die Basis Anforderungen gut erfüllen. Auch wenn es keine Smartphone-Kompatibilität oder Sprachsteuerung aufweist, macht es dennoch einen guten Job und führt einen in jedem Fall sicher ans Ziel.

Das Kartenmaterial:

 TomTom Start 52 TestDas TomTom Start 62 kommt mit einem großen Angebot an Karten für ganz Europa und beinhaltet insgesamt Kartenmaterial von 48 Ländern.

Dabei gibt es nur wenige Länder, die von den Karten nicht komplett erschlossen werden. Darunter zum Beispiel Bulgarien, von welchem nur 75% zur Verfügung stet, oder die Ukraine, in der man sich mit nur 45% zufrieden geben muss. Die allermeisten anderen Länder dagegen werden aber vollständig abgedeckt und sind vom Kartenmaterial vollständig erschlossen.

Es stehen sogar noch einige Verbindungsstraßen in Albanien, Moldawien oder auch Weißrussland zur Verfügung. Ein absoluter Pluspunkt aller TomTom Geräte sind die lebenslänglichen Kartenupdates, welche es ihnen ermöglichen mindestens 4x pro Jahr ein komplettes Update ihrer Europakarten herunterzuladen! Damit besitzen sie immer die aktuellsten Streckenführungen, aber auch Geschwindigkeitsbegrenzungen, wodurch sie weniger oft geblitzt werden sollten.

Insgesamt ist das Kartenmaterial wirklich umfangreich und der lebenslängliche Karten-Support ein wirklicher Pluspunkt!

Die Navigation:

Um mit dem Start 62 ans Ziel zu gelangen hat man im Grunde genommen 2 Möglichten:

  • Entweder man sucht ganz Standardmäßig über Suchfunktion eine Adresse oder einen “Point of Interesst” heraus und lässt sich dann per geleiteter Navigation dorthin führen. Dies funktioniert im Normalfall durch das umfangreiche Kartenmaterial auch sehr gut.
  • Oder man klickt einfach selber auf die Karte und kann manuell ein Zeil festlegen, zu dem man sich gerne navigieren lassen möchte. So ist man nicht auf Adressen oder ähnliches angewiesen und kann beliebig irgendwelche Punkte ansteuern, die eventuell gar keine richtige Adresse besitzen. Auch wenn wir diese Funktion nur relativ selten benutzt haben, so ist sie doch praktisch, da manche Ort nicht direkt erreichbar sind.

Bei Autobahnfahrten oder großen Straßenkreuzungen möchte das TomTom Start 62 mit einem Fahrspur-Assistenten überzeugen, welcher einem immer anzeigt, wo man sich einordnen muss um mit wenigen Spurwechseln ans Ziel zu gelangen.

In der Theorie natürlich eine sehr gute Funktion, welche in der Praxis andere Hersteller allerdings teilweise besser umsetzen. Beim Start 62 werden an Autobahn-Abbiegungen o.ä. reale Bilder der Spuren eingeblendet, um sich leicht orientieren zu können. Uns ist allerdings aufgefallen, dass diese trotz regelmäßigen Updates teilweise veraltet sein können und manchmal viel zu lange aber dafür erst zu spät eingeblendet werden.

Alles in allem ist diese Funktion nicht komplett unbrauchbar, aber man wünschte sich doch manchmal ein wenig mehr Ausarbeitung und mehr Genauigkeit, wodurch sich das Abbiegen noch entspannter gestalten könnte.

Warnung vor Radarfallen:

Achtung: Bei diesem Dienst handelt es sich gewissermaßen um eine rechtliche Grauzone und man kann nicht eindeutig sagen, ob man für das Benutzen eines solchen Services belangt werden kann. TomTom weißt jedenfalls ausdrücklich darauf hin, dass sie keine Haftung für die Benutzung dieses Dienstes übernehmen und überlässt es jedem selber, diese Funktion zu aktivieren oder zu deaktivieren. Unserer Meinung nach kann man für die Benutzung einer solchen Software allerdings nur schlecht belangt werden, da die Polizisten an sich auch gar nicht die Befugnis haben, ihr Navi zu durchstöbern.

Mit dem Kauf des Geräts erhält man auch eine 3-Monatige Testphase für das TomTom eigene Warnsystem für Blitzer und Radarfallen. Diese Funktion lässt sich manuell jederzeit ein- und abschalten und soll den Fahrer immer rechtzeitig vor einer kommenden Radarfalle warnen.

Nach der 3-Monatigen Testphase hat man die Möglichkeit dieses Tool weiterhin kostenpflichtig zu benutzen. Bei teureren TomTom-Geräten ist dieser Service lebenslang im Kaufpreis enthalten. Vor allem bei fest installierten Blitzern funktioniert der Service sehr zuverlässig.Lediglich die mobilen Radarfallen, welche nur im Verlauf eines Tages installiert werden können zu Problemen führen, da diese nicht vollständig registriert werden.

Passen sie also trotzdem auf Blitzer auf, auch wenn sie diesen Service in Anspruch nehmen.

Das Fazit zum TomTom Start 62 Navi:

Auch wenn es sich bei dem Start 62, wie der Name schon vermuten lässt, um das Einsteigermodell von TomTom handelt, kann es doch durchaus überzeugen. Das Gerät eignet sich hervorragend für Leute, die nicht direkt ein halbes Vermögen für ein PKW-Navigationsgerät ausgeben wollen oder können. Im Grund genommen enthält es alle Funktionen, die es für das tägliche navigieren braucht. Diese sind zwar teilweise nicht komplett ausgereift (wie zum Beispiel der Spurhalte-Assistent) führen einen dennoch im Normalfall sicher ans Ziel! Insgesamt fällt unser Urteil positiv aus, da man den Preis des Geräts natürlich nicht außer Acht lassen sollte.